Helmut Zacharias – Die offizielle Vita
Wortlaut einer Pressevorlage, verfasst von seiner Ehefrau und Managerin
Hella Zacharias
| Geboren: | 27. Januar 1920, Berlin |
| Vater: | Geiger und Komponist (Sohn eines Malers) |
| Mutter: | Sängerin (Tochter eines Uhren-Kaufmanns) Mit 2 1/2 Jahren schenkte ihm sein Vater eine Blechgeige. Erste erfolgreiche Versuche mit „Hänschen klein“ Mit 4 Jahren erster Unterricht beim Vater. Notenlesen vor dem Schulbeginn Mit 6 Jahren erster öffentlicher Auftritt im Cabaret „Faun“, Berlin, Friedrichstraße Mit 11 Jahren großes Radio-Debüt mit Mozarts Violin-Konzert G-Dur (Mozart ist nicht bestätigt; d.Vf.) Als 14-jähriger Tourneen und konzertante Gelegenheits-Auftritte |
| 1935 | (15 Jahre alt) Virtuose im internationalen Varieté „Wintergarten“ in Berlin |
| 1936 | (16) Jüngster Student an der Akademischen Hochschule für Musik, Berlin. Meisterklasse, Prof. Gustav Havemann |
| 1937 | Bernhard-Molique-Preis der Preußischen Akademie der Künste |
| 1938 | Fritz-Kreisler-Preis der Preußischen Akademie der Künste |
| 1939 | Europa-Tourneen als Mitglied des berühmten „Berliner Kammerorchesters“ (Gruppe der Berliner Philharmoniker), Dir. Hans von Benda |
| 1941 | (21) Erste eigene Schallplattenproduktion. Einberufung zur Deutschen Wehrmacht |
| 1945 | Berliner Rundfunk, British Forces Network, American Forces Network |
| 1948 | Norddeutscher Rundfunk und Westdeutscher Rundfunk |
| 1950 | a) an allen deutschen Sendern b) Herausgabe des Lehrbuches „Die Jazz-Violine“ im Verlag „Schott's Söhne“ c) AFN-Frankfurt Jazz-Poll: „The best Jazz-Violinist“ (H.Z.). (Auszeichnung aufgrund einer Hörerumfrage, die jedoch nicht den anderweitig verwendeten Titel „Jazz Poll“ trug. Jahresangabe ist strittig. D.Vf.) |
| 1950 - 1964 | Schallplatten-Produktionen mit großem Orchester als Interpret, Komponist, Dirigent und Arrangeur. POLYDOR, DEUTSCHE GRAMMOPHON Zwischenzeitlich viele Deutschland- und Europa-Tourneen |
| 1956 | 5 Wochen in den USA Top-Hit-Listen unter den „ersten 10“ als Arrangeur, Dirigent und Interpret mit „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ „GRAND PRIX DU DISQUE“ der Académie Charles Cros, Paris |
| 1957 | „OLYMPIA“, Paris. 3 Wochen als „STAR AMERICAIN“ |
| 1958 | „OLYMPIA“, Paris. 3 Wochen als „VEDETTE“ Zwischenzeitlich laufend Tourneen, Radio- und TV-Konzerte sowie Plattenproduktionen im In- und Ausland |
| 1961 | „MASCHERA D'ARGENTO“ (Popularity-Price), Rom |
| 1963 | „WELT OSCAR“ für leichte Musik, Florenz (Verleihung bisher nicht nachgewiesen; d.Vf.) |
| 1964 | Eigene Komposition und Platte „TOKYO-MELODY“ Nr. 1 in England |
| 1966 | Eigene Komposition „FRAG DEN WIND“ Nr. 1 im Internationalen Chanson-Contest (283 Nationen), Rio de Janeiro, Brasilien |
| 1968 - 1974 | 7 (richtig: 6) eigene TV-Shows in ZDF und ARD |
| 1972 | Popularity-Price, Caracas, Venezuela |
| 1977 | „PREMIO DEL SOL“, Mallorca, Spanien Weiterlaufend TV-Konzerte, Plattenproduktionen Insgesamt produzierte und selbst arrangierte Radio- und Schallplattentitel: 1.400; 400 Kompositionen Verkaufte Tonträger in aller Welt: 13 Millionen Auftritte in über 180 TV-Sendungen – international |
| 1985 | Am 27. Januar, an Helmut Zacharias’ 65. Geburtstag, erhielt er aus der Hand des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen, das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. (Richtig: Preisverleihung war am 29. Januar; d.Vf.) |
| 1992 | „GOLDENE STIMMGABEL“, ARD |
| 1995 | CD–Veröffentlichung „LUST AUF GEFÜHL – The talking violin“ (EMI ELECTROLA) „BAMBI“ (BURDA MEDIA), ZDF (richtig: RTL) |
Einige ins Auge fallenden Irrtümer und Unklarheiten im Original-Typoskript wurden hier (kursiv) kommentiert. In der Biografie „Helmut Zacharias: Vom Jazzgeiger zum Weltstar“ erfolgt eine grundsätzliche Bewertung dieses Dokuments.